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Die Geschichte der Clans (Special)

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1 Die Geschichte der Clans (Special) am Fr 18 Jan 2013 - 8:30

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Hier findet ihr die Vorgeschichte der Clans.

Um die Charaktere zu kennen, wäre es von Vorteil die Hierachie des Himmelsclans zu prüfen.

Die Geschichte selbst wurde als ein kleines "Special" verfasst und, mit der Einwilligung der betroffenden User, bestimmte Charaktere mit hineingebunden.


Teil 1:
„Vorsicht, Rotkralle!“
Kaum hatte der alte Kater diesen Ruf vernommen, da spürte er auch schon das Gewicht des kleinen Kätzchens auf seinem Rücken. Brummend schlug er die Augen auf und richtete sich auf. Die Sonne ließ sein Fell wie ein Flammenbrand erstrahlen und tauchte die Felsen in einen rötlichen Schein, die das Lager des Himmelsclan bildeten. Hier, auf den hohen Felsen deren Sicht auf das , von Flüssen und Wäldern durchzogene Tal, die Katzen immer wieder in Erstaunen versetzte, lag der Ruheplatz des Ältesten, der sich nun das zappelnde Junge unsanft mit der Schnauze aus seinem glänzendem Pelz stieß, das dank dem Neugeborenen ganz zerzaust war.
„Beim Sternenclan, kann man den nicht mal zu Sonnenhoch seine Ruhe vor euch haben?“, fauchte er verärgert. Sogleich rappelte sich das Kätzchen auf und fuhr sich mit der Zunge über sein weißes, flauschiges Brustfell. Ihr Name Himmelsjunges machte ihrem hellen Pelz wirklich alle Ehre.
„Ich kann nichts dafür“, verteidigte das Kleine inzwischen.
„Nebelpfote hat den Moosball viel zu weit für mich geworfen, da konnte ich dir nicht ausweichen.“ Im selben Augenblick kam die graue Schülerin herbeigestürmt. „Himmelsjunges, ist alles in Ordnung? Warum bist du Rotkralle nicht ausgewichen“, rief sie der Kleinen zu.
„Die Frage lautet eher wie ihr auf die Idee kommt, um diese Tageszeit wie Jungen auf den Felsen zu spielen und mit Moosbällen zu werfen? Haben die Mentoren heutzutage keine Aufgabe für euch“, knurrte Rotkralle vorwerfend an die Schülerin gewandt. Diese blickte ihn schuldbewusst aus tiefblauen Augen an.
„Blattstern meinte, ich solle den Ältesten Moos holen und da Himmelsjunges es in der Kinderstube nicht ausgehalten hat, habe ich ihr angeboten mir zu helfen. Daraufhin haben wir das Moos zu einem Ball zusammengerollt, weil es so leichter zu transportieren war, und dann damit gespielt. Aber ich glaube wir sind zu weit gegangen. Tut uns wirklich leid.“ Mit hängenden Ohren betrachtete Nebelpfote ihre Pfoten. Auch Himmelsjunges legte entschuldigend die Ohren an und kauerte sich neben ihrer Freundin zu Boden.
„Bekommen wir jetzt Ärger?“, flüsterte sie ihr vorsichtig zu und schnippte dabei ängstlich mit dem Schweif. Rotkralle betrachtete die beiden einen Herzschlag lang. Seine Zeit als Schüler war ihm noch gut in Erinnerung, nur dass er die Moosbällchen stets gefangen hatte. Mit einem Zucken der Schnurrhaare deutete er den jungen Katzen schließlich, sich zu erheben.
„Nein, ihr werdet mir lediglich für den Rest des Tages Gesellschaft leisten müssen, denn ich halte die unerträgliche Stille im Lager nicht mehr aus. Kaum Katzen sind hier und ich darf mir tagein, tagaus den Pelz in der Sonne wärmen, während die jungen Krieger draußen auf Beutefang gehen, na herzlichen Dank“, miaute er entschlossen. Ungläubig schauten ihn die beiden Katzen an.
„Ich dachte immer, es würde dir gefallen nur zu faulenzen, rief Himmelsjunges verblüfft aus.
„Nein, wie kommst du darauf? Selbst ein Hauskätzchen findet mehr Bewegung als ich heutzutage“, knurrte Rotkralle und sträubte empört das Fell. Verlegen blickte Himmelsjunges zu Boden.
„Entschuldige, Rotkralle“, murmelte das Kätzchen schnell.
„Kein Problem“, erwiderte Rotkralle noch immer etwas verstimmt und setzte sich auf. „Was haltet ihr eigentlich von einem kleinen Spaziergang? Mir werden die Pfoten noch taub, wenn ich hier weiter rumsitze“, fragte er die Beiden, seine Krallen unternehmungslustig ausgefahren. Kaum hatte er dies gesagt, starrte ihn Nebelpfote an so entgeistert, als hätte er den Verstand verloren.
„Bist du in Ordnung, Rotkralle? Du weißt das wir Schüler niemals ohne einen Mentor, und Junge schon gar nicht, das Lager verlassen dürfen,“ stammelte sie, ihre Augen vor Verwunderung weit aufgerissen, doch an ihrer Stimme erkannte Rotkralle ihre Freude über die Aussicht auf eine Erkundung des Territoriums. Auch Himmelsjunges schien begeistert und brach in freudiges Schnurren aus.
„Das wäre fantastisch. Ich war noch nie außerhalb des Lagers, oh Nebelpfote, stell dir nur vor was wir alles erleben könnten“.
~Flamme



Zuletzt von Himmelsflamme am Do 28 März 2013 - 6:29 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet


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2 Re: Die Geschichte der Clans (Special) am Fr 18 Jan 2013 - 8:31

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2. Teil:
Ihre Augen glänzten vor Aufregung und sie stellte sich sprungbereit vor ihrer Freundin auf, als wäre diese ein Dachs, den es anzugreifen galt. Nebelpfote erwiderte diese Geste und schmunzelt betrachtete Rotkralle, wie sich die Kleinen spielerisch zu einem Knäuel aus wirbelnden Schwänzen und Pfoten verkeilten, bei dem Himmelsjunges Nebelpfotes zielsicheren Schlägen hoffnungslos unterlegen war. Als Nebelpfote gerade dabei war, Himmelsjunges mit einer Pfote auf den festen Stein zu drücken und es mit der anderen am Bauch zu kitzeln, unterbrach Rotkralle, mit einem Blick auf den Himmel, ihr Spiel.
„Entschuldigt ihr beiden, aber ich würde mich gerne noch vor Sonnenuntergang bewegen. Und unsere Reise ist auch nicht von kurzer Dauer“, schnurrte er belustigt. Augenblicklich verstummten die miauenden Kätzchen und setzten sich rasch auf, nicht ohne dabei ihr zerzaustes Fell mit der Zunge zu glätten, ehe Himmelsjunges etwas einwarf.
„Aber was ist mit den Kriegern? Und Blattstern und Diamantsplitter? Sie würden uns niemals ziehen lassen.“
„Da hat Himmelsjunges recht“, meinte Nebelpfote beunruhigt und ihr Schweif peitschte unablässig durch die Luft, als wolle sie damit ihren Kummer beiseite wischen.
„Wir können uns da draußen doch schlecht verteidigen“.
„Zunächst einmal bin ich bei euch, ihr könnt also niemanden vorwerfen er wäre ohne Schutz unterwegs .Hinzu kommt das ich trotz meines Alters in der Lage bin, mich zu wehren und du als Schüler bereits Kampftechniken erlernt hast. Und Blattstern führt meines Wissens eine Patrouille zum alten Dachsbau an, nachdem es dort vor kurzem erst zu dem Grenzkonflikt kam. Diamantsplitter begleitet sie übrigens dabei und der Rest der Krieger müsste auf Beutejagd unterwegs sein. Was Minzschein angeht, die kümmert sich um ihre Heilkräuter, und außerdem sollte es lieber niemand wagen, mich hier festzuhalten, es sei denn er ist scharf darauf meine Gesellschaft zu ertragen“, versicherte ihnen Rotkralle überzeugt. Nebelpfote zögerte trotz dieser Antwort noch etwas verunsichert, doch Himmelsjunges stürmte bereits den steinigen Abhang Richtung des Ginsterbusches, der dem Lager als Eingang diente, hinunter.
„Worauf warten wir dann noch“, rief sie ihnen freudig über die Schulter zu. „Die Kleine hat recht“, knurrte Rotkralle und folgte ihr in kurzem Abstand langsam.
„Meine Zeit ist begrenzt, beweg daher endlich deine Pfoten“, sprach er und wedelte dabei mit Schweif als Zeichen, das sie ihm folgen sollte. Nun konnte sich auch Nebelpfote nicht mehr halten und rannte den beiden schleunigst nach, in Gedanken bereits auf der Jagd nach dicken Wühlmäusen, die sie stolz ihrer Mentorin präsentieren würde können. Mit Sicherheit würde Blattkralle verstehen, dass ein kleiner Ausflug nicht schaden könnte. Im selben Augenblick, als sich Nebelpfote gerade unter den dichten Zweigen des Ginsterbusches hindurch zwängen wollte, riss sie ein eindringliches Miauen aus ihren Gedanken.
„Hallo Nebelpfote. Wo möchtest du denn hin?“. Erschrocken wirbelte Nebelpfote herum, in der Erwartung Blattstern oder einen anderen der Krieger vor sich zu haben, doch stattdessen fand sie sich Auge in Auge mit Nachtpfote gegenüber, deren dunkler Pelz im Licht glänzte. Diese erwiderte sichtlich neugierig ihren Blick, der sich in Erstaunen verwandelte als sie Himmelsjunges und Rotkralle hinter Nebelpfote aus dem Ginsterbusch hinaustreten sah.
„Hallo Nachtpfote“, antwortete Himmelsjunges vergnügt. Überrascht blickte Nachtpfote auf das kleine Kätzchen, das seine Anwesenheit außerhalb der Kinderstube, direkt vor dem Ausgang des Lagers, anscheinend als Selbstverständlichkeit betrachtete.
„Sollte Himmelsjunges nicht in der Kinderstube sein? Und was macht Rotkralle hier“, miaute Nachtpfote verwirrt, als ihr blauer Blick in Richtung von Rotkralle schweifte. „Bleib ruhig, Nachtpfote. Man wird ja wohl einen kleinen Ausflug unternehmen können“, erwiderte dieser kühl und knetete ungeduldig mit seinen Vorderpfoten den Untergrund. „Einen Ausflug? Wohin? Ganz allein? Kann ich mitkommen?“, lauteten all die Fragen, die Nachtpfote ihnen sofort gebannt stellte.
„Wohin, das wissen wir auch nicht, aber ich denke es geht in Ordnung, das du uns begleitest“, antwortete Nebelpfote rasch mit einem Seitenblick auf Rotkralle. Doch dieser hatte nur Augen für den Himmel, dessen helle Scheibe sich langsam leicht rötlich verfärbte.



Zuletzt von Himmelsflamme am Sa 19 Jan 2013 - 8:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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3 Re: Die Geschichte der Clans (Special) am Fr 18 Jan 2013 - 8:32

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3. Teil:
„Bevor wir uns hier niederlassen, bewegt lieber eure Pfoten. Bis zum Sonnenuntergang ist es nicht mehr lang“, fuhr dieser bestimmt fort und schritt durch den Ginsterbusch, dicht gefolgt von Himmelsjunges, die jedes Blatt, das den Weg zierte, genau inspizierte, bevor sie dem Alten in kleinen Hopsern folgte. Nachtpfote und Nebelpfote tauschten einen kurzen Blick, ehe sie den beiden Katzen hinterhersetzten. „Ob Blattstern das gefallen wird“, überlegte Nachtpfote laut.
„Ich weiß es nicht, aber ich denke wenn wir ihnen Frischbeute mitbringen, können sie uns nicht böse sein“, bemerkte Nebelpfote. Nachtpfote stimmte ihr mit einem Miauen zu. Kaum hatten sie den Ginsterbusch passiert, öffnete sich das Tal vor ihnen. Der Anblick jagte den Schülern stets einen Schauer über das Fell, sodass diese kurz auf den steinigen Felsen verharrten, den Wind in den Schnurrhaaren und allein Blicke für die dünn bewachsende Landschaft, die von wenigen Bäumen und einigen vertrockneten Gräsern geprägt waren, die das Territorium des Himmelsclans bildeten. Ein schwarzer Umriss eines Waldes zeichnete sich am Horizont ab und deutete das Revier des Sturmclans an. Nebelpfote öffnete das Maul und prüfte die Luft, dessen kalter Wind den Geruch von Wasser und Beute mit sich trug. In dieser Richtung musste sich der Fluss befinden, der die Grenze zum Wellenclan bildete. Im selben Moment zuckte Nachtpfote neben ihr zusammen.
„Schau mal in Richtung der Sonne. Das Land dort hinten besteht ja vollkommen aus Sand“, murmelte sie überrascht. Nebelpfote folgte ihrem Blick und pflichtete ihr bei, als sie die gewaltigen, gelben Sanddünen erkannte.
„Wie die Katzen dort nur überleben können“, flüsterte sie fragend. „Der Sand-Clan muss sehr zäh sein, wenn er dies für seinen passenden Lebensraum hält“, meinte Nachtpfote und sprang von dem Felsen hinunter in das verdorrte Gras.
„Entweder das, oder verrückt“, mischte sich Rotkralle plötzlich ein. Erschrocken drehten sich die beiden Schülerinnen nach dem alten Kater um. Sie hatten ihn gar nicht kommen gehört.
„Nun, ich kann mich auch leise fortbewegen“, schnaubte Rotkralle der ihre Blicke bemerkt hatte.
„Ihr mögt den Sand Clan vielleicht für etwas merkwürdig halten, aber ihr dürft nicht vergessen das jedem Clan sein eigenes, sicheres Reich gegeben wurde. Darüber sollten wir erleichtert sein“, krächzte Rotkralle mit brüchiger Stimme und lies sich auf einem der, von Moos überzogenen Felsen, nieder.
„Wie kommst du denn darauf? Ich dachte die Grenzen und Territorien hätten schon immer festgestanden“, wiedersprach Nachtpfote erstaunt, was ihr ein abfälliges Schnauben seitens Rotkralle einbrachte. „Natürlich nicht, bringen euch eure Mentoren denn gar nichts Sinnvolles bei“, fauchte er verärgert und sträubte das Fell.
„Holt Himmeljunges, bevor die Blätter noch mehr zu leiden haben, dann kann ich euch in Ruhe erzählen, wie es zu all dem kam“, miaute er eindringlich und deutete mit der Schwanzspitze auf das Kleine, welches sich einen Spaß daraus machte die Blätter mit den Vorderpfoten in die Luft zu schleudern und ihnen hinterzujagen. Belustig Schnurrend gehorchte Nebelpfote eilig und nahm das sich sträubende Junge ins Maul, um es neben Nachtpfote auf den Felsen zu setzen.
„Ich wollte aber mit den Blättern weiterspielen. Im Lager sind viel weniger davon“, murrte Himmelsjunges empört, bevor sie mit einem strengen Blick von Rotkralle zum Schweigen gebracht wurde.
„Genieße lieber den Wind im Fell. Und nun bleib still, denn Rotkralle möchte eine Geschichte von den Clans erzählen“, wisperte ihr Nachtpfote gebückt zu. Himmelsjunges stellte zwar fragend die Ohren auf, doch sie blieb ruhig und blickte auf Rotkralle, der sie mit seinen grünen Blicken förmlich durchbohrte. Nachdem jeder von ihnen einen für sich bequemen Platz gefunden hatte, begann er mit tiefer Stimme zu erzählen:




Zuletzt von Himmelsflamme am Sa 19 Jan 2013 - 8:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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4 Re: Die Geschichte der Clans (Special) am Fr 18 Jan 2013 - 8:33

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4. Teil:
„Vor langer, langer Zeit, als die Welt noch von Wäldern bedeckt war, die allein uns Tieren gehörten, als noch kein Gesetz der Krieger existierte und sich die Zweibeiner von uns fernhielten, lange vor unserer Zeit, da trug es sich zu, dass ein Kater namens „Stern“, dessen Fell leuchtend wie Gold war, das Licht der Welt erblickte. Er wurde schon in seinen jungen Jahren für seinen Mut und seine Treue zu seinen Kameraden bekannt, und so führte er ein unbeschwertes Leben mit seinen Gefährten, bis zum Tage des Sonnenschwundes. Dieser Tag war dafür bekannt, dass die Sonne immer schmaler wird, bis sie die Form einer Sichel annimmt und schließlich vollkommen verschwindet, sodass Dunkelheit herrscht. Stern hatte diesen Tag kommen sehen, daher hatte er seine Gefährten gewarnt, doch er war nicht der einzige der davon wusste. Ein weiterer Kater, schwarz wie Nacht und ein Herz voller Hass und Verachtung für die Welt, besaß ebenfalls die Fähigkeit so etwas vorauszuahnen. Doch die Seele dieses Katers war finster und er verachtete Stern für sein Mitgefühl für dessen Freunde, sodass er die Finsternis dieses Tages für sich nutzen wollte. Dieser Kater namens „Schatten“ verbündete sich mit gewaltigen Kreaturen, deren Körper kräftig gebaut sind und deren Schnauzen eine Reihe von scharfen Zähnen bergen. Man nennt sie auch „Wölfe“. Die Kreaturen fielen in dieser düsteren Nacht, die eigentlich dem Tage gehören sollte, über Stern und dessen Kameraden her und töteten einen nach dem anderen. Es war ein wahrliches Gemetzel, bei dem der heldenhafte Stern sein Leben gab, um seinen Gefährten die Flucht zu ermöglichen. Schatten sah nun sein Ziel erreicht, indem er seinen Verbündeten den Befehl gab, auch die geflohenen Katzen zu vernichten oder zu unterwerfen, doch die Wölfe wanden sich gegen ihn, denn sie fürchteten sich vor seiner Grausamkeit, die sie nicht selbst erleben wollten. Schatten schaffte es jedoch, schwer verwundet zu entkommen und schwor seinen ehemaligen Verbündete Rache, ehe er für immer in der tiefen in der Finsternis verschwand und nie wieder gesehen worden war.
Der Rest der Katzen allerdings blieb nun in tiefer Verzweiflung zurück, denn die Wölfe hatten sie vertrieben und ihre Heimat genommen. Da erschien in der Stunde der bittersten Not plötzlich Stern vor ihnen und wies ihnen den Weg zu einem für sie vorbestimmtes Leben. Er führte sie durch Gebirge, Täler, Wüsten und Orte ewiger Kälte, bevor sie dieses Tal hier erreichten. Zahlreichen Gefahren hatten die Katzen trotzen müssen, und so entdeckten viele von ihnen Eigenschaften bei sich, die anderen verwehrt geblieben waren. Manche von ihnen konnten gut schwimmen, andere wiederum besaßen gute Augen in der Dunkelheit und viele weitere Dinge. Als nun die Zeit kam, an der sich die Katzen hier niederließen, verabschiedete sich Stern von ihnen, der ihnen erklärte nun in dem Reich der ewigen Jagdgründe wandeln zu müssen, doch vorher ernannte er 4 Anführer, die die Katzen durch die dunkelsten Zeiten leiten sollten. Ihren Namen wurde das Wort „-stern“ beigefügt, in Erinnerung an den mutigen und tapferen Kater, denen sie ihr Leben verdankten und der ihnen selbst im Tode ein Führer war. Daraufhin bekamen manche Katzen träume von einem Ort namens „Sternen-Clan“, indem alle verstorbenen Katzen wandelten, darunter auch Stern. Diese Auserwählten eigneten sich erstaunliche Heilfähigkeiten an und kümmerten sich fortan liebevoll um verletzte Katzen.
Doch der Friede blieb nicht lange ungetrübt. Es kam zu Streitereien unter den Katzen, bei denen diejenigen, dessen Vorlieben mit einem der Anführer übereinstimmten, von denen bevorzugt wurden. Daraufhin trennten sich die Katzen in 4 Clans, dem San-Clan der die Hitze und den sandigen Untergrund liebt, dem Sturm-Clan, der an die Jagd im Dickicht gewöhnt ist, dem Wellen-Clan, der besonders Fische bevorzugt und dem Himmels-Clan, welcher von den harten Felsen des Hochlandes sehr angetan ist.
All diese Clans zogen in ihre eigenen Territorien, lebten dort nach dem Gesetz der Krieger, das ebenfalls im Verlauf der Zeit entstand und trafen sich auf großen Versammlungen, um sich stets über mögliche Gefahren zu berichten. Und dies blieb bis heute so…“, endete Rotkralle leise.



Zuletzt von Himmelsflamme am Sa 19 Jan 2013 - 8:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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5 Re: Die Geschichte der Clans (Special) am Fr 18 Jan 2013 - 8:33

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5. Teil:
Nebelpfote streckte ihre steifen Glieder. Die Geschichte hatte ihr sehr gefallen. Doch nun, wo ihnen der kalte Wind durch das Fell fuhr, würde sie lieber im Lager sein, als auf den kühlen Felsen zu sitzen und Geschichten zu lauschen. Währenddessen wandte sich Nachtpfote , die wie Himmelsjunges gebannt jedem seiner Worte gelauscht hatte, mit peitschendem Schweif an Rotkralle. „Soll das heißen, unsere Vorfahren sind erst nach der Schlacht mit den Wölfen hierhergezogen?“, miaute sie überrascht. „Ich möchte unbedingt mal einen von diesen Wölfen sehen“, rief Himmelsjunges und hüpfte aufgeregt, mit dem Schweif wedelnd, auf und ab. “Das lässt du mal lieber, es sei denn du legst darauf an als Beute zu enden“, unterbrach Nachtpfote Himmelsjunges hastig mit einem besorgten Blick, auf ihre offensichtliche Begeisterung über eine Begegnung mit diesen Kreaturen. „Meinetwegen könnt ihr tun was ihr wollt“, knurrte Rotkralle, „nur sollten wir uns lieber ins Lager zurückbegeben bevor es Nacht wird.“ Nebelpfote blickte gegen den Himmel. Rotkralle hatte Recht, die Sonne färbte die Landschaft bereits in ein goldenes Licht und tauchte den Himmel in blutrote Streifen. Sie miaute zustimmend und langte nach Himmelsjunges, das über die Tatsache protestierte, gerade mal die Welt wenige Schwanzlängen vor dem Lager kennengelernt zu haben. Als Nachtpfote ihm jedoch den Schweif vor das Maul legte, verstummte sein empörtes Quieken. Auch Rotkralle kauerte sich auf dem grasbedecktem Boden nieder, die Ohren gespitzt in Richtung des Waldes am Horizont. Vorsichtig blickte Nebelpfote sich um, wobei ihm Himmelsjunges, das in ihrem Maul zappelte, nicht gerade gelegen kam. Sie spannte ihre Muskeln an, bereit zu fliehen falls es nötig war und krallte sich in den Grasbüscheln fest. Das Geräusch, das von nahenden Pfotenschritten stammte, war nicht zu überhören gewesen. Nachtpfote schlich langsam zum Rand des Felsens und lugte hinab, in der Hoffnung den Ursprung des Lautes zu entdecken, während die übrigen dabei jeder ihrer Bewegungen folgten. Es schienen Herzschläge zu vergehen, bis die schwarze Kätzin endlich mit einem erleichterten Zucken der Schnurrhaare das Entwarnungssignal gab, doch ihr peitschender Schweif verriet nichts Gutes. Im selben Moment blitzte silbernes Fell vor ihnen auf, kurz darauf zwei grüne Augen, die sie alle eingehend betrachteten. Nebelpfote wusste, was dies bedeutete. Vor ihnen befand sich Diamantsplitter, die 2. Anführerin des Himmelsclan. Mit angelegten Ohren und dem unruhigen Jungen im Maul blickte sie die Kriegerin an, gebannt wie diese nun reagieren würde. „Hallo Rotkralle. Und Nebelpfote und Nachtpfote sind auch dabei, hinzu kommt sogar Himmelsjunges. Euer Ausflug scheint ja nicht gerade kurz geworden zu sein“, meinte diese mit kühler Stimme hinzu. Nebelpfote würde am liebsten im Boden versinken. Diamantsplitter gehörte zu den strengsten Katzen im gesamten Clan, selbst Rotkralles Sprüche waren da leichter zu ertragen. Und sie hatten noch nicht einmal Frischbeutevorzuweisen. Was Diamantsplitter wohl von ihnen dachte- zwei Schüler, ein Junges und ein Ältester direkt vor dem Lager. Nebelpfote musste ein leises Schnurren unterdrücken, als sie Blattsterns ungläubigen Blick sah, die wenige Schwanzlängen hinter Diamantsplitter zum Vorschein kam. “Scheint so, als hättest du sie gefunden“, miaute sie mit einem Blick auf die Schüler und das zappelnde Junge im Maul von Nebelpfote. „Ja, und es besteht kein Grund uns deshalb dermaßen wie ausgerissene Junge zu behandeln“, knurrte Rotkralle ohne jeden Rückhalt und erwiderte den warnenden Blick der 2. Anführerin gelassen. „Beim Sternenclan, da unternimmt man einen Ausflug und bringt den Schülern sogar etwas vernünftiges bei und schon wird man vom Anführer verurteilt“, knurrte der Alte und wusch sich mit der Zunge über seine Vorderpfote. „Keine Sorge. Wir verurteilen hier niemanden, es wäre lediglich schön wenn ihr Ausflüge künftig ankündet“, erwiderte Blattstern freundlich. Wenn Himmelsjunges nicht in ihrem Maul gehangen hätte, hätte Nebelpfote einen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen. Zum Glück konnte Blattstern einem nicht allzu lange böse sein. Auch Nachtpfote schnurrte glücklich und richtete sich auf.„Wir werden es wieder gutmachen, versprochen. Noch ist der Tag nicht vorbei und ich wette, der Frischbeutehaufen könnte noch ein paar Mäuse vertragen“, miaute sie eifrig und Nebelpfote schnippte zustimmend mit dem Schweif. Überrascht blickten sich Diamantsplitter und Blattkralle an. “Nun, Frischbeute fehlt uns tatsächlich noch etwas…“, begann Blattstern zögernd, doch kaum hatte sie geendet als Nachtpfote schon an ihnen vorbeigestürmt hatte. „Dann nichts wie los. Nebelpfote, setz Himmelsjunges ab damit wir um die Wette laufen können“, rief sie der grauen Schülerin zu. Diese folgte dem Vorschlag nur zu gerne und so fand sich Himmelsjunges wenige Augenblicke später in einem weichen Nest inmitten der Kindestube wieder. Rotkralle hingegen sah der Patrouille aus Blattstern, Diamantsplitter, Nebelpfote und Nachtpfote , die in Ferne verschwand,vom Eingang des Lagers aus hinterher ehe er zu seinem Platz oberhalb der Felsen trottete. „Schüler“, murmelte er kopfschüttelnd und blickte auf das Moosbällchen vor seinen Pfoten, was eigentlich sein Nest im Ältestenbau zieren sollte. Wehe, sie würden ohne Frischbeute zurückkehren.


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